hintergrund5_2.png, 117kB
Schlange-1.png, 14kB
Link zur
Heilpraktikerschule:
Wilhelm-Rehberg
Wunstorf
Heilpraktikerausbildung

Die Ausbildung zum Heilpraktiker
an der Wilhelm- Rehberg-Schule / Wunstorf

Bevor wir Sie zum Besuch unserer Schule per Mausklick einladen (siehe Link auf dieser Seite), eine kurze Darstellung der heutigen Ausbildungssituation des Heilpraktikers und die daraus resultierende oft falsche Vorstellung des Berufes in der Öffentlichkeit.

Der Beruf des Heilpraktikers ist ein Zulassungsberuf, d.h. um die Zulassung zur „Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ (Heilpraktikergesetz) zu erreichen, ist durch eine Überprüfung festzustellen, ob der Antragsteller durch ausreichende medizinische Kenntnisse und das Wissen um die gesetzlichen Behandlungsvorbehalte (Infektionsschutzgesetz etc.) „keine Gefahr für die Volksgesundheit“ darstellt.

Nach heutiger Rechtsauffassung soll er auch keine Gefahr für den einzelnen Patienten darstellen.

Ob er das Zeug hat, zum Segen, zum Heil, zur Gesundheit des Patienten etwas beitragen zu können, wird durch diese Überprüfung nicht hinterfragt. Ein qualitatives Wissen über die Prinzipien und die Denkmodelle der Naturheilkunde sowie therapeutische Erfahrungen sind keine rechtlichen Voraussetzungen zum Erlangen der Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“. Das Erarbeiten dieser berufsspezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten ist traditionell in die Eigenverantwortung des Einzelnen gestellt.

Wird ein Heilpraktiker therapeutisch tätig, so unterliegt er automatisch der Urteilssprechung des BGH zum Thema „Sorgfaltspflicht“, d.h. seine Kenntnisse und seine therapeutischen Maßnahmen haben den neuesten wissenschaftlichen Maßstäben dieser Therapie zu entsprechen. Dieses höchstrichterliche Urteil setzt also für den tätigen und eine Praxis führenden Heilpraktiker den Erwerb eines qualitativen Wissens und Handelns und damit eine hohe Qualifikation und ständige Fortbildung voraus.